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Willmy Magazin Nr. 8 | Oktober 2015

FEATUREIT-CAMpUS 111 „Es war uns ein Anliegen, unsere Mitarbeiter einzubinden.“ TDank der kantigen Optik, der klaren geometri---reffpunkt Fürther Straße 111, Nürnberg. Ein geschichtsträchtiger Ort an einem sonnigen Nachmittag. Vor uns liegt der neue DATEV IT-Campus. schen Formensprache und der Fassade aus fränkischem Muschelkalk reiht sich das markante Gebäude nahtlos in die dichte Bebauung und ins Stadtbild ein. Das von Säu- len getragene DATEV-Logo im charakteristischen Grün thront weithin sichtbar über dem Eingangsbereich – Er- in den bau flossen anregungen von vielen Seiten ein – so veranstaltete die gebnis eines studentischen Ideenwettbewerbs. Die Gerüste ideenwettbewerb. markenauftritts amgebäude einen studentischenestaltung desgV zurateD und Baukräne sind verschwunden; kein Stäubchen weist mehr auf die zweijährige Bauzeit hin, in der Lärm und Schmutz dominierten, während 3.800 Tonnen Stahl, 2.300 Nürnbergs verteilte, in einem Gebäude zu bündeln. Das be- Fensterelemente sowie 600 Kilometer Datenkabel auf dem deutet kürzere Wege, bessere Kommunikationsmöglichkei- rund 24.000 Quadratmeter großen Grundstück verbaut ten und eine engere Vernetzung der verschiedenen Teams, wurden. Bevor wir das Gebäude betreten, begegnen wir was sich nicht zuletzt positiv in kürzeren Entwicklungszei- mehreren Mitarbeitern – zunächst allerdings nur in Form ten, verbesserten Prozessabläufen und einer gesteigerten einer im Innenhof stehenden Skulptur, die von Mitarbei- Produktivität niederschlägt.“ tern gestaltet wurde und aus 265 individuell kreierten 2011 wurde begonnen, die Idee in die Tat umzusetzen. Stahl-Konterfeis besteht. Das IT-Unternehmen kaufte das Grundstück gegenüber dem Justizpalast an (zur Historie des Standorts siehe Info- Auferstanden aus Industrieruinen box). Eine brachliegende graue Betonfläche, flankiert von 2009, so erzählt Pressereferent Benedikt Leder, der uns auf baufälligen Gebäuden des einstigen Versandhauses Quel- unserem Rundgang begleitet, kam erstmals die Idee auf, ein le. „Das Gelände wirkte trostlos, beinahe so, als wäre es zukunftsweisendes Gebäude zu errichten, das dem Herz- fluchtartig verlassen worden. Tassen mit eingetrockneten stück des Unternehmens, der Software-Entwicklung, den nö- Kaffeeresten waren der letzte Hinweis darauf, dass hier tigen Raum zur Entfaltung bietet. Daraus wurde schließlich einst Menschen gearbeitet haben“, erinnert sich Helmut das größte Bauprojekt in der Geschichte der DATEV. „Ziel Hamer, Leiter der Gebäudedienstleistungen. Um diesen Ort war es“, erklärt Benedikt Leder weiterhin, „den Softwareent- wieder in einen attraktiven Arbeitsplatz zu verwandeln, wicklungsbereich, der sich auf mehrere Standorte innerhalb wurden zunächst die Bestandsgebäude abgerissen und 16 Willmymagazin | oktober 2015


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